die Zuschnittplanung

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Im finalen Entwurf des Zuschnitts für das Empfängerprojekt V29 werden sechs gebrauchte Stützenelemente inklusive jeweils eines rechtwinkligen Stützenkopfes aus dem oberen Deckenanschlussbereich gewonnen. Darüber hinaus sind zwölf Flachdeckenelemente mit einer Gesamtfläche von ca. 70 m² und einer Deckenstärke von 25 cm aus dem Spendergebäude zur Wiederverwendung vorgesehen. Um den vorliegenden Zuschnittplan mittels Betonsägeverfahren umzusetzen sind ca. 123 m an Schneidearbeiten zur realisieren.

Die gebrauchten Elemente werden im Erdgeschoss des Empfängerprojektes eingesetzt. Vier der Stützen kommen im Außenbereich zum Einsatz und zwei im Innenbereich. Die zwölf Flachdeckenelemente dienen als tragende Sohlplatte für den Teil des Erdgeschosses, für den eine Wohnnutzung vorgesehen ist.

Aufgrund des spezifischen Zuschnitts, der für das BV V29 erforderlich ist (u. a. wegen benötigter Spannweiten von bis zu 6,74 m), fallen im Rahmen des selektiven Rückbaus des Spendergebäudes weitere Stahlbetonelemente an, für die bislang noch keine Wiederverwendung vorgesehen ist. Das Team der UdK versucht, bis zum Beginn des Rückbaus potenzielle Abnehmer:innen zu finden. Zudem sind Gespräche mit einem Stahlbetonfertigteilhersteller zu Möglichkeiten einer Zwischenlagerung angestrebt.

Insgesamt fallen durch die geplante Zuschnittkonfiguration etwa 35 m³ Restelemente und damit ca. 87 t Stahlbeton an, der bisher nicht für die Wiederverwendung vorgesehen ist. Sollte bis zum Rückbau kein weiteres Empfängerprojekt aufgetan werden können, bei dem die Restelemente eingesetzt werden können, werden diese im Rahmen des Abbruchs des restlichen Gebäudes der konventionellen Materialverwertung zugeführt.

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Dieses Forschungsprojekt wird gefördert durch das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung im Auftrag des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen aus Mitteln der Zukunft Bau Forschungsförderung.